Fruktose – warum verzichtet Energy System weitgehend darauf?
Fruktose, also Fruchtzucker, gehört wie Traubenzucker (Glukose) oder Schleimzucker (Galaktose) zu den Einfachzuckern. Unser gewöhnlicher Haushaltszucker ist ein sogenannter Zweifachzucker und besteht chemisch gesehen aus einem Teil Frucht- und einem Teil Traubenzucker. Mehrfachzucker müssen von Körper enzymatisch verarbeitet werden, um als Energiequelle zur Verfügung zu stehen. Einfachzucker werden dagegen vom Körper sofort weitertransportiert.
Das für Fruktose verantwortliche Transportprotein sollte das Kohlenhydrat im Normalfall in die Leber verbringen, wo es weiter verstoffwechselt wird bis zum Triglycerid (Fettstoff). Dort werden die Triglyceride wiederum zu Depotfett, lagern sich aber auch als Fetttröpfchen zwischen den Myofibrillen (Muskelfaserzellen, die die Kontraktion beeinflussen) der Muskulatur ein.
In den letzten Jahren ist der Fruktosekonsum durch vermehrten Verzehr von Obst, Süßigkeiten und Fruchtsäften angestiegen. Bereits dadurch kann die Grenze der Fruktoseaufnahme überschritten werden und die Menge des zuständigen Transportproteins ist nicht mehr ausreichend.
Gerade Ausdauersportler, die sich kohlenhydratlastig ernähren, laufen damit Gefahr, Magen-Darm Probleme durch einen Fruktoseüberhang zu provozieren. Ein niedriger Protein- und Fett-Anteil in der Nahrung fördert die Transitgeschwindigkeit des Speisebreis. Damit verschlechtert sich die Fruktoseaufnahme und es kommt zu Blähungen und Durchfällen. Auch die durch den Fruktosestoffwechsel gebildeten Triglyceride (Fettstoffe) können die Glukoseverwertung beeinträchtigen und eine Vorstufe zur Altersdiabetes darstellen.
Wer sich nach fruktosehaltigen Energiegetränken oder Gelen unwohl fühlt hat also mit Energy System eine optimale Alternative.